Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim 

Atomkraft und Klimaschutz

Sept.05

[ aus der "Gorleben Rundschau" 7/2005, zu beziehen bei der BI Lüchow-Dannenberg ]

Vom Mythos Atomkraft sei gut für das Klima

Die Stimmen werden lauter: „Wer sich für den Schutz des Klimas einsetzt,muss sich auch für den Betrieb von Atomkraftwerken einsetzen!“ Energiepolitik und Klimaschutz werden zu zentralen Themen des Wahlkampfes.

Doch nicht nur PolitikerInnen, auch die Energiekonzerne melden sich in den letzten Wochen erneut zu Wort und beschwören die Atomenergie als Heilsbringer für den Klimaschutz. Doch geht es ihnen dabei wirklich um den Schutz des Klimas? Oder doch eher darum, ihre Industrie am Leben zu halten? Im Jahr 2003 wurden in Deutschland 865 Millionen Tonnen CO2 emittiert. Den größten Anteil hatte die Energieerzeugung mit 385 Millionen Tonnen, gefolgt von den Sektoren Verkehr und Industrie.Der Zusammenbruch der ostdeutschen Industrien führte Anfang der 90er Jahre zu einem deutlichen Rückgang der CO2- Verschmutzungen – auch im Energiebereich. Bis zum Jahr 2003 konnten die Treibhausgasemissionen daher um 18,5 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden. Doch seit 2000 ist erneut ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die deutsche Regierung hat sich verpflichtet, den Ausstoß der Klimagase bis zum Jahr 2012 gerechte und sichere Energieversorgung weltweit möglich machen?

Mythos 1:
Atomenergie gibt eine ausreichende Versorgungssicherheit und die Stromkonzerne sind weniger auf Öl, Kohle- oder Gasimporte aus Krisenregionen angewiesen.

Richtig ist:

Auch Uran als Brennstoff für Atomkraftwerke ist nicht unbegrenzt verfügbar und muss z.B. aus Kanada, Südafrika, Niger oder Australien importiert werden.Vom heutigen Uran-Verbrauch ausgehend (zirka 65.000 Tonnen jährlich), reichen die Reserven für – ungefähr - die nächsten 40 Jahre. Die Uranvorräte wären also noch vor dem Jahr 2050 erschöpft. Würde die Atomkraft aus Klimaschutzgründen tatsächlich massiv ausgebaut, wären die Reserven entsprechend früher am Ende. Sollen Atomreaktoren dennoch dauerhaft betrieben werden, müsste die Umwelt verseuchende Wiederaufarbeitung und die riskante Brütertechnologie in großem Stil ausgebaut werden. Brutreaktoren gelten – auch bei den meisten Atomlobbyisten - jedoch aus sicherheitstechnischen und wirtschaftlichen Gründen als gescheitert. Und auch die Wiederaufarbeitung ist keine Erfolgsgeschichte: Der britische Staat hat ist die Kohlendioxid-Bilanz einer Kilowattstunde Atomstrom höher als die aus einem Windpark oder aus einem Holzkraftwerk.

Es kann nicht geleugnet werden: Wird ein Atomkraftwerk durch ein Gaskraftwerk ersetzt, entstehen zusätzliche CO2-Emissionen. Ein wichtiger Aspekt moderner Gaskraftwerke ist aber, dass ihre Leistung flexibel dem Bedarf angepasst werden kann. Fällt etwa wegen ungünstiger Klimaverhältnisse Strom aus Windkraft aus, können Gaskraftwerke schnell mehr Strom einspeisen bzw. zurückgefahren werden,wenn „der Wind wieder weht“. Atomkraftwerke hingegen sind im Normalbetrieb unflexibel und produzieren ständig eine gleichmäßige Menge Strom, was zu so absurden Nutzungen führt, wie die Beleuchtung der belgischen Autobahnen oder beheizten Bürgersteigen in Schweden. Auch Nachtspeicherheizungen, Energieschleudern par excellence, wurden mit Inbetriebnahme der Atomkraftwerke propagiert, um auch nachts Abnehmer für den anfallenden Atomstrom zu finden.

Um die notwendigen dramatischen Einsparungen an CO2 zu erreichen, braucht es eine tatsächliche Energiewende. Dazu gehört Energiesparen als elementarer Bestandteil. Die Nutzung von Atomkraft steht dem jedoch entgegen, da4 um 21 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel scheint nur mit größten Anstrengungen erreichbar. Und was kommt nach 2012? Das erst vor wenigen Wochen von der rot-grünen Regierung vorgelegte „Nationale Klimaschutzprogramm“ sieht eine Reduzierung der Treibhausgase um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 vor. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung, ausreichend wäre diese Reduzierung allerdings nicht.

KlimaforscherInnen gehen davon aus, dass die Treibhausgasemissionen – allen voran CO2 - bis zum Jahr 2050 weltweit um etwa die Hälfte sinken müssen, um die globale Erwärmung auf einen Wert unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Für Deutschland, als einen der größten Verschmutzter, bedeutet dies eine Verringerung des CO2-Ausstoßes um rund 80 % – bezogen auf das Jahr 1990. Sollen die Klimaschutzziele erreicht werden, müssen in allen Sektoren, auch im Energiebereich, die CO2-Emissionen in den nächsten Jahren drastisch sinken. Für den Energiebereich ist dies nur möglich,wenn sich die Art und Weise der Stromund Wärmeerzeugung von Grund auf ändert. Was ist dran an den Behauptungen der Energiekonzerne, der Ausstieg aus der Atomenergie würde zu einem weiteren Anstieg der CO2-Emissionen führen und den Klimawandel noch beschleunigen?

Der Ausbau der Atomenergie würde hingegen eine nachhaltige, im März dieses Jahres 184 Mio. Pfund für die Wiederaufarbeitung in Sellafield gezahlt. Der privatisierte Betreiber der Atomkraftwerke (British Energy) kann diese Summe selbst nicht aufbringen, ohne die eigene Wirtschaftlichkeit zu gefährden. Gleichzeitig wurde die Anlage in Sellafield im April wegen eines Lecks geschlossen, die Wiederaufnahme des Betriebs ist ungewiss. Doch nicht nur die begrenzten Uranvorräte sprechen mittel- und langfristig gegen eine Versorgungssicherheit durch Atomenergie. Atommeiler sind selbst anfällig für die Klimaveränderung: Dies zeigte der heiße Sommer 2003. Da Atomkraftwerke enorme Mengen Kühlwasser benötigen, mussten zahlreiche Reaktoren heruntergefahren oder vom Netz genommen werden:Wegen Niedrigwasser, das zudem aufgeheizt war, konnten die Kraftwerke nicht mehr ausreichend gekühlt werden. Im Süden Frankreichs konnte das Wasserdefizit der Flüsse bisher nicht ausgeglichen werden und schon steigen dort die Temperaturen wieder in schwindelnde Höhen. Da zudem der Niederschlag ausbleibt, wird im Juli 2005 schon wieder damit gerechnet, dass einige Kernkraftwerke ihre Stromerzeugung drosseln müssen.

Mythos 2
Atomenergie ist CO2 frei und trägt so wesentlich zum Schutz des Klimas bei

Richtig ist: Auch Atomstrom entsteht nicht CO2-frei. So ständig hohe Energiemengen produziert werden, die abgenommen werden müssen. Dass es einen klimafreundlichen Umstieg der Energieversorgung geben kann, der auf Energieeffizienz, moderne Gaskraftwerke und erneuerbare Energien setzt, hat u. a. der Bericht der Enquete- Kommission „Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung“ gezeigt.

Die erneuerbaren Energien aus Wind,Wasser, Sonne, Biomasse und Erdwärme tragen derzeit zu einer Reduzierung von über 70 Millionen t CO2 jährlich bei. Sie erreichten 2004 einen Anteil von 3,6 % am Primärenergieverbrauch und 9,3 % am Stromverbrauch. Steigt der Anteil der erneuerbaren Energien beim Primärenergieanteil auf 10 %, könnten jährlich rund 200 Millionen t CO2 eingespart werden.

Mythos 3:
Atomkraftwerke werden benötigt, um die Klimaschutzziele zu erreichen

Richtig ist: Dem Argument folgend, Atomkraftwerke könnten helfen, die Kohlendioxid-Reduktionsziele zu erreichen, zeigt das folgende Szenario, was dies konkret bedeuten würde: Sollte der CO2-Ausstoß im Strombereich innerhalb der nächsten 15 Jahre ausschließlich durch Atomenergie um 40 % gesenkt werden, müssten in Deutschland im gleichen Zeitraum mehr als zehn neue Atomreaktoren gebaut werden. Noch dramatischer wird das Bild von der Enquete-Kommission gezeichnet.Angenommen, die CO2-Emissionen sollen bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden und dies soll durch den Ausbau der Atomenergie geschehen, müssten allein in Deutschland zwischen 60 und 80 Atomkraftwerke gebaut und dauerhaft betrieben werden.

Dabei rechnen Experten schon in Frankreich, einem Land, in dem die Atomkraft wesentlich unkritischer gesehen wird als in Deutschland, mit einer Zeitspanne von neun Jahren zwischen Bauentscheidung und Inbetriebnahme eines AKW. Ähnliche Bauzeiten werden in Großbritannien angenommen, mit dem Hinweis, dass öffentliche Anhörungen und die zu beschaffende Genehmigung das Verfahren noch zusätzlich in die Länge ziehen könnten. Schon rein zeitlich kann also der Neubau von Atomkraftwerken nicht bei der Erreichung der Klimaschutzziele (vorerst festgeschrieben bis 2012) helfen, was selbst die Internationale Atomenergie Behörde (IAEA) im Juni 2004 zugab.

Beim Versuch, das Klimaproblem durch Atomkraftnutzung zu lösen, wird zudem auf eine rein „technische Lösung“ gesetzt, die vorgaukelt, alles könne so bleiben, wie es ist. Tatsächlich muss die Energiewende jedoch deutlich weiter gehen und auch die anderen großen Emittenten wie den Verkehr, die Industrie und die privaten Haushalte einbeziehen. Wird die gesamte Klimadiskussion auf den Nutzen der Atomkraft beschränkt, werden viele CO2-Quellen nicht berücksichtigt und das Problem wird nicht grundlegend gelöst werden.

Mythos 4:
Nicht nur national, auch global ist Atomenergie die Antwort auf den Klimawandel

Richtig ist: Die Diskussion um Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke oder gar eine Renaissance der Atomkraft wird nicht nur national geführt. Mit Hinweis auf den drohenden Klimawandel wird auch international darauf gedrungen, die Atomkraft auszubauen. So lancierte etwa im März 2005 der Generalsekretär der OECD, Donald Johnston, einen Artikel, in dem er eine bedeutendere Rolle für die Atomenergie im Energiemix fordert, um das Klima zu schützen. Aus seiner Sicht ist Atomkraft die einzige wirtschaftlich zu betreibende Energiegewinnung, die CO2-frei sei. Das gravierendste Problem der Atomkraft sei die Angst, die ihre Gegner gegen sie geschürt hätten.Als Beispiel für einsichtige Länder, die dieses Problem genauso begriffen hätten, werden China mit Plänen für 25 neue Reaktoren, Indien mit 9 Bauvorhaben und neuerdings die Ukraine angeführt. Letztere hat im Mai den Bau von 11 neuen Atomkraftwerken angekündigt.

Was diese Länder möglicherweise erwartet, zeigt der Blick auf Brasilien und Argentinien.An dem Atomkraftwerk Atucha 2 in Argentinien wird seit 1981 gebaut, zur Verschuldung des Landes hat das AKW bereits enorm beigetragen, zur Stromversorgung allerdings noch nichts, da es nach wie vor nicht fertig gestellt ist. Fertig geworden ist das Kraftwerk Angra 2 in Brasilien. Es ging im Jahr 2000 ans Netz, nach fast 25 Jahren Bauzeit und mit geschätzten Kosten von 7-10 Mrd. US$,womit es annähernd 5 Prozent der brasilianischen Auslandsverschuldung ausmacht.

Dies sind nur zwei Beispiele. Soll der CO2- Ausstoß global merklich verringert werden, müssten weltweit mehrere tausend Reaktoren neu gebaut werden. Die bereits für Deutschland geschilderten Probleme eines solchen Ausbaus würden sich vervielfachen, unglaubliche Mengen an Atommüll anfallen, dessen Entsorgung nicht einmal in den Ländern gelöst ist, die seit Jahrzehnten fieberhaft nach einer Lösung suchen. Regeln für Öffentlichkeitsbeteiligung beim Bau der Atommeiler gibt es in vielen Ländern nicht, oder sie sind hinfällig,wenn Atomkraftwerke wie in Indien als nationale Sicherheitsfragen behandelt werden: Studien, Atomkraftwerke betreffend, sind in Indien der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Vor diesem Hintergrund ist es fast zynisch, wenn der OECD Generalsekretär von Atomkraft als wirtschaftlicher Form der Energiegewinnung spricht. Schließlich ist sie in den Ländern, die Atomkraft seit Jahrzehnten betreiben, nur durch massive staatliche Unterstützung hochgepäppelt worden.Wie schwer es Atomkraftwerke in einem liberalisierten Strommarkt haben, zeigt das bereits erwähnte Beispiel aus Großbritannien.Das AKW betreibende Energieunternehmen British Energy wurde vor zwei Jahren vom Staat vorm Bankrott gerettet. Die Kosten der Wiederaufarbeitung jedoch kann das privatisierte Unternehmen nach wie vor nicht tragen,wenn es einen neuerlichen Bankrott vermeiden will. Deshalb wird die Wiederaufbereitung aus Steuergeldern gezahlt (The Guardian, 18. Juli 2005) – keine wirklich wirtschaftliche Energiegewinnung.

Mythos 5:
Atomenergie ist sicher

Richtig ist: Das Risiko eines katastrophalen Unfalls in einem Atomkraftwerk hat sich nicht verringert. Ganz im Gegenteil: Je älter die bestehenden Anlagen werden, umso störanfälliger werden sie auch. Darüber sollten sich alle Atomlobbyisten im Klaren sein, die jetzt eine Laufzeitverlängerung der Reaktoren fordern. Das Klima mit Atomenergie zu schützen käme damit dem Motto gleich: „Den Teufel mit dem Belzebub austreiben.“

Nach der „Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke“ kommt es in einem deutschen AKW mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,1 % zu einem Kernschmelzunfall, bei dem große Mengen Radioaktivität freigesetzt werden. Mit der Zahl der betriebenen Anlagen steigt die Wahrscheinlichkeit. Demnach wäre bei 17 AKW und durchschnittlich 30 Betriebsjahren allein aufgrund technischen Versagens mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 2 % mit einem katastrophalen Unfall zu rechnen.

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zeigt die Auswirkungen eines atomaren Unfalls in seiner gesamten grausamen Deutlichkeit. In der ehemaligen Sowjetunion sind rund 150.000km2 radioaktiv verseucht, eine Fläche, mehr als doppelt so groß wie das Bundesland Bayern. Über sieben Millionen Menschen leben noch heute in radio-aktiv belasteten Gebieten. Wie viele Opfer die Katastrophe gefordert hat und noch immer for-dert,werden wir erst in den nächsten Jahrzehnten wissen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation wurden in den ersten Tagen nach der Katastrophe rund 2 Millionen Kinder mit radio-aktivem Jod verseucht. Ein Drittel der Kinder, die zum Zeitpunkt der Katastrophe bis zu 4 Jahre alt waren,werden im Laufe ihres Lebens vermutlich an Schilddrüsenkrebs erkranken.

07_s5b.jpg (9585 Byte) Abbildung: Kohlendioxidemissionen nach Energieträgern, GEMIS 4.2, Stand 10.04. Die Werte berücksichtigen alle so genannten Vorleistungen: den gesamten Produktionsprozess von der Bereitstellung des Energieträgers (z.B. Abbau und Anreicherung des Uran), dem Kraftwerksbau bis zur Stromerzeugung. Nicht berücksichtigt werden die Emissionen, die durch den Abbau der Kraftwerke, eine evtl. Renaturierung der zerstörten Landschaften oder die Lagerung des Atommülls entstehen.

Fazit:

Der Klimawandel gilt zu Recht als die größte umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit. Die Weiternutzung oder gar der Ausbau der Atomkraft kann den Klimawandel jedoch nicht stoppen. Die dafür notwendigen CO2-Reduktionen sind so enorm, dass sie nur durch eine weit reichende Energiewende erzielt werden können. Die Zauberwörter hierfür sind Energiesparen und Energieeffizienz.

Die Atomkraft aber stellt uns vor schier unlösbare Probleme:weder gibt es irgendwo ein Endlager, noch kann radioaktive Verseuchung durch einen Atomunfall ausgeschlossen werden. Die Verlängerung der Laufzeiten existierender Atommeiler erhöht sogar noch das Risiko von Unfällen durch Materialermüdung. Die Antworten auf den Klimawandel liegen statt in der Atomkraft im Ausbau der erneuerbaren Energien, in effizienteren Kraftwerken, dezentraler Stromerzeugung mit geringeren Transportverlusten, gut isolierten Gebäuden und weniger Verkehr. Denn wirklich gut aus Klimaschutzsicht ist nur die Energie, die nicht gebraucht wird und deshalb nicht produziert werden muss.

Weitere Informationen: BMU, 2004 „Themenpapier Atomkraft:Wiedergeburt eines Auslaufmodells?“

NIRS/WISE, 2005 „Nuclear Power: No solution to climate change“

Öko-Institut, 2005 „Risiko Kernenergie – Es gibt Alternativen“

Bettina Dannheim, Robin Wood Energiereferentin

Regine Richter, Campaignerin bei urgewald beschäftigt sich vor allem mit der internationalen Finanzierung von Atomkraft

Artikel in Auszügen im RoWo Magazin erschienen

 

     

 
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