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20 Jahre nach Tschernobyl
Atomausstieg jetzt!




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Tschernobyl 26.04.1986

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Die einzelnen Veranstaltungen

"20 Jahre nach Tschernobyl - Atomausstieg jetzt!"

Veranstaltungsübersicht:

Di, 04. April "20 Jahre Widerstand gegen Atomanlagen“
(Ausstellungseröffnung)
Di, 18. April  „Der Supergau von Tschernobyl“
(Infoveranstaltung mit Film)
20. - 26. April Filmvorführungen
Verschiedene Filme
So, 23. April Gedenkgottesdienst für die Opfer von Tschernobyl
So, 23. April Demonstration zum AKW Neckarwestheim
Mo, 24. April Unterschriftenaktion "Europäische Petition"
Mo, 24. April Europa sagt nein zur Atomenergie!
Hearing mit internationalen Gästen
Mi, 26. April Mahnaktion für die Opfer von Tschernobyl
Do, 04. Mai Mit atomaren Lügen in eine strahlende Zukunft?
Vortrag/Diskussion
   

Die einzelnen Veranstaltungen:

 


 „20 Jahre Tschernobyl - 20 Jahre Widerstand gegen Atomanlagen“
Ausstellung vom 04. April bis zum 04. Mai

Flugblätter, Plakate und zeitgeschichtliche Dokumente aus 20 Jahren. In Zusammenarbeit mit der Dokumentationsstelle für unkonventionelle Literatur bei der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.
Ausstellungseröffnung mit Michael Rost /WLB

| Dienstag, 04.April, 20.00 Uhr
| DemoZ Ludwigsburg

 


 „Der Supergau von Tschernobyl“

Mitglieder des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim informieren zu den Ereignissen im April 1986 und stellen die konkreten Folgen des Super-GAU dar. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Dokumentation „Tschernobyl – Der Millionensarg“ gezeigt, der die Widersprüchlichkeit der offiziellen Informationen deutlich macht.
Im Anschluss Diskussion.

| Dienstag, 18.04., 20.00 Uhr
| DemoZ Ludwigsburg

 


Filmvorführungen

* God Sobaki/Das Jahr des Hundes
Semjon Aranowitsch, Russland/Frankreich 1993, Spielfilm

Der gerade aus langer Lagerhaft entlassene Sergej verteidigt seine Freundin Vera und ersticht einen Mann. Das ungleiche Paar flieht und findet in einem menschenleeren Dorf Unterschlupf. Doch die Idylle täuscht: Es stellt sich heraus, dass die Gegend strahlenverseucht ist und das Dorf evakuiert wurde...
Der Film beschreibt in poetischen und vielschichtigen Bildern eine in ihrer Existenz bedrohte Welt und die vom Menschen ausgehende, am Menschen ausgeübte Gewalt und Zerstörung.

Achtung, diese Veranstaltung fällt leider aus!
| Kommunales Kino Heilbronn
| Mittwoch, 19.04., 20.00 Uhr 

* RASPAD - Der Zerfall
Michail Belikow, UdSSR/USA 1990

Öko-Thriller über die Atomkatastrophe von Tschernobyl im April 1986. Der Film versucht mit den Mitteln des Unterhaltungskinos, Hintergründe und Verschleierungstaktiken der Katastrophe aufzuhellen und Problembewusstsein zu wecken. Unspektakulärer und ruhiger, aber sehr ambitionierter Spielfilm, mit Originalaufnahmen der Katastrophe.
 
| Filmhaus Stuttgart
| Do, 20.4., 18.00 Uhr

* Ljudmillas Stimme / Ljudmilas röst
Gunnar Bergdahl, Schweden 2001, Dok, 75 min, OmU

Bewegender Dokumentarfilm über Wassili Ignatenko, einem der Feuerwehrmänner, der auszog, das brennende Tschernobyl zu löschen – aus dem Blickwinkel seiner Witwe Ljudmilla.

| Filmhaus Stuttgart
| Fr., 21.4., 19.00 Uhr

* Nadjas Dorf / Nadya's Village
Seiichi Motohashi, Japan 1997

Nadjas Eltern widersetzten sich der Evakuierung ihres Dorfes in der hochverstahlten Region Gomel – der Film dokumentiert das Leben Nadjas, nach der Katastrophe in Tschernobyl aufgewachsen, und ihrer Eltern.

| Filmhaus Stuttgart
| Sa., 22.4., 18.45 Uhr

* Ljudmillas Stimme / Ljudmilas röst
Gunnar Bergdahl, Schweden 2001,

| Filmhaus Stuttgart
| So., 23.4.,  19.00 Uhr

* RASPAD - Der Zerfall
Michail Belikow, UdSSR/USA 1990

| Filmhaus Stuttgart
| Mo., 24.4., 19.00 Uhr

* Nadjas Dorf / Nadya's Village
Seiichi Motohashi, Japan 1997

| Filmhaus Stuttgart
| Di., 25.4,  18.45 Uhr

* PRIPYAT
Nikolaus Geyrhalter, A 1999, Dok

Ein Dokumentarfilm über das improvisierte Leben in Pripyat, 5 km neben Tschernobyl gelegen, einer Geisterstadt in der eigentlich evakuierten, hochkontaminierten Zone. 

| Filmhaus Stuttgart
| Mi., 26.4., 19.00 Uhr


Gedenkgottesdienst für die Opfer von Tschernobyl

Ein Gedenkgottesdienst in Lauffen a.N. (5 km zum AKW Neckarwestheim) für die Opfer der Katastrophe von Tschernobyl.

| Sonntag, 23.04., 09.45 Uhr
| Regiswindiskirche (ev. Stadtkirche) Lauffen/N.

 


"20 Jahre nach Tschernobyl - Atomausstieg jetzt!" - Umsteigen auf regenerative Energien!
Demonstration zum AKW Neckarwestheim

Mit Ulla Klötzer (Women against Nuclear Power, Helsinki/Finnland) , Oleg Bodrov (Green World, Sosnovy Bor/Russland), Peter Grohmann (Die Anstifter, Stuttgart), Tobias Pflüger (MdEP; Informationsstelle Militarisierung Tübingen)

Carpe Diem (Bar le Duc/Frankreich), Rebelvoice (Mannheim)

| Sonntag, 23.04., 13.30 Uhr
| Kirchheim/N., Bahnhofsvorplatz

 


"Eine Million EuropäerInnen verlangen den Ausstieg aus der Atomenergie"

Infostand zur internationalen Unterschriften-Kampagne, die am 26.04.2004 in Helsinki begann. Mit Ulla Klötzer/Fi und Oleg Bodrov /RU.

| Montag, 24.04., 14.00 Uhr
| Fußgängerzone Stuttgart

 


20 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe:
Europa sagt nein zur Atomenergie!

Internationales Hearing, mit Ulla Klötzer/Fi, Oleg Bodrov /RU

In Sosnovy Bor ist das älteste AKW vom Tschernobyl-Typ am Netz. Der Betrieb findet unter katastrophalen Bedingungen statt.
In Finnland wird das erste neue AKW in Europa vom Typ EPR gebaut. Dieser Prototyp gilt als Türöffner zum AKW-Neubau in Europa, wie er bereits in Frankreich, England, der Türkei, in Holland und in der Schweiz in der Diskussion oder bereits im Genehmigungsverfahren ist.
 
| Montag, 24.04., 19.30 Uhr
| Theaterhaus Stuttgar
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Mahnaktion für die Opfer von Tschernobyl
26. April 2006 – 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe

Mahnaktion für die Opfer von Tschernobyl und die Opfer der Atomkraft weltweit. Die Aktion mit Kundgebung findet an der Zwischenlagerbaustelle vor Tor 1 des AKW Neckarwestheim statt.

| Mittwoch, 26.04., 19.30 Uhr
| AKW Neckarwestheim, Tor 1

 


„Tschernobyl, Europa,Schweiz - Mit atomaren Lügen in eine strahlende Zukunft?“
mit Susan Boos (WOZ Die Wochenzeitung, Zürich)

Auf Einladung der UNEP (Umweltprogramm der UNO) beteiligte sich Susan Boos an den diesjährigen offiziellen Tschernobyl-Kongressen in Kiew und Weißrussland. Die Veranstaltung bietet somit einen hochaktuellen Einblick in die Lage vor Ort. Sie informiert über die offiziellen Verharmlosungsstrategien der Atomindustrie und - befürworter bezüglich der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Lässt sich  die Akzeptanz für den Ausbau der Atomkraft in Europa weiter erhöhen – oder setzt sich endlich die Vernunft durch?

Susan Boos ist WOZ-Redaktorin und Autorin der Bücher "Beherrschtes Entesetzen - Das Leben in der Ukraine 10 Jahre nach Tschernobyl"  und "Strahlende Schweiz - Handbuch zur Atomwirtschaft"
Sie ist eine engagierte Kennerin der Schweizer Atom-Lobby sowie der Schweizer Atom- und Energiepolitik

| Do, 04.05., 20.00 Uhr
| DemoZ Ludwigsburg